Erfahrung mit Rosenwasser
Erfahrung mit Rosenwasser
„Wir haben interessante Erfahrungen beim Reinigen eines grossen Bürogebäudes mit Rosenwasser gesammelt. Der Kunde hatte bei der Begehung angesprochen, dass er sich in einem bestimmten Raum nicht wohlfühlt und konnte diese Energiestruktur genau beschreiben. Zur Gestaltungs- und Malerarbeit erhielten wir den Auftrag alle Räume, welche seine Firma mietet, mit Rosenwasser zu reinigen.
Wir staunten wie eine angenehme Geruchswelt einkehrt und die chemischen Gerüche des Neubaus ablöste. Unser «Herzraum» hob sich an, die Brust weitet sich. Die Räume öffnen sich und wirken leichter und klarer. Unsere Körperhaltung richtete sich auf.
Der junge Projektleiter, welcher soeben von der Jagt zurückkam, bestätige diese Wahrnehmung und meinte zu dem besagten Raum, welchen wir nicht gereinigt haben, dass er hier so etwas wie "ein Angriff von den vorhanden Baumaterialien" wahrnimmt. Er konnte den Unterschied zu den gereinigten Räumen signifikant wahrnehmen.
Am eindrücklichsten waren die Toilettenräume. Der strenge, chemische und abweisende Geruch wurde lieblich, die Materialien weich und nahbar. Die Enge und ein klammes Druckgefühl auf der Brust war weg. Als ob der Raum sagten wollte: „Danke, dass ihr mich vor dem Ertrinken gerettet habt!"
Während der Arbeit beim Vernebeln des Rosenwassers konnten wir Wesen wie „Rosenelfen in Pink" beobachten, welche fleissig den Ort wandelten.
Die Tage nach der Reinigung wirken nährend. Die Kraft der Rose und ihr Herkunftsort ist spürbar und mit der Stimmung von Dankbarkeit verbunden. Die Räume können Atmen, Energie fliesst, das vom Leben gewünschte kann sich entfalten, Menschen können sich auf dieser Herzens Ebene begegnen und ihre Augen haben etwas Leuchtendes.
Zwei Wochen nach der Reinigung nehmen wir eine aufbauende und wohlwollende Energie war, irgendwie ungewohnt für ein Neubau der mit hoch industriellen Baumaterialien gebaut wurde.
Urs Halter Sept. 2023
Erfahrung mit Rosenwasser
„Wir haben interessante Erfahrungen beim Reinigen eines grossen Bürogebäudes mit Rosenwasser gesammelt. Der Kunde hatte bei der Begehung angesprochen, dass er sich in einem bestimmten Raum nicht wohlfühlt und konnte diese Energiestruktur genau beschreiben. Zur Gestaltungs- und Malerarbeit erhielten wir den Auftrag alle Räume, welche seine Firma mietet, mit Rosenwasser zu reinigen.
Wir staunten wie eine angenehme Geruchswelt einkehrt und die chemischen Gerüche des Neubaus ablöste. Unser «Herzraum» hob sich an, die Brust weitet sich. Die Räume öffnen sich und wirken leichter und klarer. Unsere Körperhaltung richtete sich auf.
Der junge Projektleiter, welcher soeben von der Jagt zurückkam, bestätige diese Wahrnehmung und meinte zu dem besagten Raum, welchen wir nicht gereinigt haben, dass er hier so etwas wie "ein Angriff von den vorhanden Baumaterialien" wahrnimmt. Er konnte den Unterschied zu den gereinigten Räumen signifikant wahrnehmen. Am eindrücklichsten waren die Toilettenräume. Der strenge, chemische und abweisende Geruch wurde lieblich, die Materialien weich und nahbar. Die Enge und ein klammes Druckgefühl auf der Brust war weg. Als ob der Raum sagten wollte: „Danke, dass ihr mich vor dem Ertrinken gerettet habt!"
Während der Arbeit beim Vernebeln des Rosenwassers konnten wir Wesen wie „Rosenelfen in Pink" beobachten, welche fleissig den Ort wandelten. Die Tage nach der Reinigung wirken nährend. Die Kraft der Rose und ihr Herkunftsort ist spürbar und mit der Stimmung von Dankbarkeit verbunden. Die Räume können Atmen, Energie fliesst, das vom Leben gewünschte kann sich entfalten, Menschen können sich auf dieser Herzens Ebene begegnen und ihre Augen haben etwas Leuchtendes.
Zwei Wochen nach der Reinigung nehmen wir eine aufbauende und wohlwollende Energie war, irgendwie ungewohnt für ein Neubau der mit hoch industriellen Baumaterialien gebaut wurde.
Urs Halter Sept. 2023
Pinselrenovation oder die Magie der Verwandlung
Bei einer «Pinselrenovation» werden bestehende Oberflächen der Gebäude oder Gegenstände mit Farben, gekonntem Maler- und Verputzerhandwerk und Kreativität aufgefrischt, aktualisiert und in den momentanen Zeitgeist verwandelt. Beim Gestalten mit Farben, Formen und Materialwahl kann sich der eigene Stil herauskristallisieren und sichtbar gemacht werden.
Der Begriff «Pinselrenovation» kann aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. In den Jahren des Wohlstandes und starken Wachstums wird er eher unterbewertet. Er kann in Vergessenheit geraten, mit dem Aspekt des «Mängelverdeckens» verbunden oder als notwendiges Übel betrachtet werden, wenn die z.B. Holzfassade alle 20 Jahre neu gestrichen werden muss. Im Architekturstudium wurde er, meiner Meinung nach, eher vernachlässigt, in der Malergilde dem Leistungsprinzip untergeordnet und oftmals auf nicht allzu hohem Niveau angewandt. Wenn Gebäude länger nicht renoviert werden, kann es sein, dass sie Generationen und ihre Baustile, Epochen und Baumaterialen überspringen. z.B: sind dann keine Kunststoffe, Silikonfugen, Asbest, Laminat, Novilon verbaut worden.
In Zeiten der Rezession und Inflation erhält der Begriff «Pinselrenovation» aus verschiedenen Gründen wieder einen attraktiveren Stellenwert erhalten.
«Pinselrenovationen» sind nachhaltig da sie die bestehende Bausubstanzen wertschätzen, ihren Geschichten und Bestand erhalten und neu interpretieren können. Die «Verwandlung» der Gebäude und Bausubstanzen kann im Verhältnis, zum Ersetzen oder Abreissen und Neubauen, mit relativ wenig Aufwand geschehen. Kurze Realisierungszeiten und wenig Aufwand an Ressourcen und Emissionen sprechen für sie. Der Materialanteil bei klassischen Malerarbeiten besteht bei maximal 20 %. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kunde nur eine Handwerksgilde beauftragen muss und seine Bedürfnisse direkt Kommunizieren kann. Der Planungsaufwand ist minimal. Dazu gehört natürlich ein raffiniertes und ganzheitliches Farbkonzept, welches bei der Magie der Wandlung ganz neue Perspektiven mit ins Spiel bringen kann.
Fan Fakt
«Der Pinsel ist eines der ältesten Werkzeuge auf Erden, welche die Menschen seit Urzeiten anwenden. Ein guter Pinsel ist etwas besonderes, da er einen eigenen Charakter besitzt und sich bei Gebrauch entfaltet!»
Zudem können die Bauherren selber viel realisieren, Kosten sparen und ihre Kreativität direkt einbringen. Mit natürlichen und vitalisierenden Baustoffen wie Lehm, Kalk, Kasein, Kreiden, Mineralfarben, Leinöle sowie natürlichen Pigmente kann die Investition zu einem einzigartigen Unikat verwandelt werden, worauf alle stolz sein können.
«Pinselrenovationen» können in unterschiedlichen Lebensphasen sehr interessant sein:
Wenn zum Beispiel junge Rentner das Haus für die nächste Generation «nicht verbauen» und trotzdem gerne ein «update» für eine paar Jahre möchten.
Die stetige Wandlung in Kinderzimmer, auch in Mietwohnungen
In der Gastronomie sind Pinselrenovationen ein wunderbares Medium.
Schwellenzeiten in Firmengebäuden oder im Ladenbau können zudem Firmenkulturen mit einfachen Mitteln sichtbar gemacht werden.
Bei Übergangslösungen getraut man sich eher Unikate und Einzigartigkeiten zu erschaffen.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne sind wir für Fragen für Sie da.
Urs Halter, Sarnen, echt-farbe.ch 19.11.25 (C)
Fluchtgedanken vs. Ankommen
Während einem Anlass in einer Schulhaus-Aula versuchen sich meine Sinne permanent zu orientieren. Sie suchen halt an lebendigen Oberflächen und vertrauten Lichtspielen. Das Licht hart und unfreundlich. Die Luft stechend trocken, abgestanden. Der Raum wirkt leer und distanziert obwohl ca. 100 Menschen versammelt sind. Mein Unbehagen entwickelt sich zu aufkommenden Fluchtgedanken. Was ist denn hier los, ist doch alles neu und «wertig» gebaut.
Mein Blick wanderte durch den Saal, welcher im schwarz-weiss Look und komplett mit synthetischen Baumaterialien in ausgestattet ist. Die Blechdecke weiss pulverlackiert, Weissputzwände mit Latexfarbe in NCS 0500 gestrichen, Möbel und Trennwände Kunstharz beschichtet, Türen und grosse raumhohe Fenster ohne Vorhänge mit schwarzem Acryllack lackiert und der Boden mit schwarzen Kunststeinplatten belegt.
Als langjähriger Liebhaber und Gestalter mit natürlichen Baustoffen war ich über meine Reaktion selber erstaunt und fragte mich ob ich der einzige bin dem das auffällt?
Zum Glück erkennen immer mehr Menschen den Mehrwert natürlicher Baustoffe wie Holz, Farben, Putze oder Leinöle. Ihre Vorteile überwiegen, begeistern und erfreuen Orte, Räume und Menschen mit ihren vielschichtigen Fähigkeiten. Und ich meine jetzt nicht all die Eimer mit dem Etiketten Wirrwarr wie Blauer Engel usw., nein echte Naturprodukte.
Gebäude, welche mit natürlichen Baustoffen wie Holz, Stein, Lehm, Kalk, Hanf, Wolle, Kreide, Kork, Leinen, Farben mit natürlichen Pigmenten und Bindemitteln wie Leinöle, Quark, Silikaten oder Cellulose ausgestattet sind berühren und nähren uns. Das Tageslicht wird zum permanenten sinnlichen Erlebnis, die Luftqualität erfrischt und belebt. Die Akustik ist automatisch in einer guten Qualität.
Lehm- und Kalkputze wirken u.a. feuchtigkeitsregulierend, luftreinigend, sie schlucken Schall und beleben die Räume mit einer kraftvollen Ruhe. Wolle ist von sich aus flammhemmend, schallschluckend, feuchtigkeitsregulierend und luftreinigend. Kreiden helfen ebenfalls die Luft zu reinigen, können abgewaschen werden und wieder in den Kreislauf zurückgebracht werden. Leinöle dringen tief in den Untergrund ein und bilden sehr sinnliche Oberflächen. All diese Materialien werden im Alterungsprozess attraktiv und interessant. Schönheit und Anmut strömt uns entgegen. Nutzen und Mehrwert für den Investor sind echte Begegnungen unter Menschen, man kommt ins «Sein», fühlt sich geborgen, wird genährt, atmet durch.
Privat sowie im Business schaffen echte natürliche Baustoffe nachhaltigen und langfristigen Mehrwert.
Habe ich ihr Interesse für ihr nächstes Projekt geweckt? Ich freue mich auf ihren Anruf und berate Sie gerne.
Urs Halter, echt-farbe.ch, 28.11.25 (C)
Waschen ist nicht einfach reinigen
Aus Distanz gesehen geht es beim Waschen um einen Prozess, welcher Schmutz entfernt. Nur was genau ist Schmutz und wie säubert man alte historische Oberflächen? Ab wann ist die dünne Schicht, welche natürlich oder künstlich entstanden ist, ein Bestandteil der Geschichte und oder sogar eine wichtige Verbindung der unterschiedlichen Holzarten in einem Raum? Im japanisch Wabi Sabi gilt der Handschmauch an alten Gebrauchs-gegenständen wie Teetassen, Werkzeugen oder Möbel als besonders sinnlich und schön.
Es geht also darum diese Oberflächen zu reinigen und gleichzeitig «die Patina der Geschichte» zu bewahren.
Beispiel 1
Die Balken des riesigen Dachstuhls waren nicht wirklich schmutzig, eher staubig und spröde, da dieser grosse Raum viele Jahre ungenutzt war. Diese rund 200 jährigen Balken sind in einem sehr guten Zustand und haben eine einheitliche braune Oberfläche.
Die Reinigungstests mit div. Reinigungsmittel wie Seifen, Essig, Soda oder Lösungsmitteln haben uns zur sanftesten Schmierseife geführt die wir finden konnten. Mit dieser Seife haben wir den ganzen Dachstuhl vor dem Ausbau gewaschen. In diesem Fall war zum Beispiel «Savon de Marseille» eine aus Olivenöl und teilw. tierischen Fetten mit Soda bekannte Seife, nicht geeignet da sie einen silbergrauen Schimmer hinterlässt. Als der Umbau fertig war, sahen wir, dass die Oberfläche der Balken das nährende und gepflegte Erscheinungsbild fehlte. Deshalb haben wir den Dachstuhl noch einmal mit der sanften Olivenöl Schmierseife unter Zugabe von dem Pigmente behandelt und so eine Patina erschaffen.
Jetzt wirkt die Holzkonstruktion wohnlich, gepflegt und genährt und die Oberflächen landen zum Verweilen ein.
Beispiel 2
Das Fachwerk wurde freigelegt und die Füllungen neu verputzt. Diese alten Balken hatten viele Kalkverunreinigungen und Bitumenreste, da sie ursprünglich nicht zur Offenlegung gedacht waren.
Nach einigen Proben mit unterschiedlichen Mittel, konnten wir mit Apfelessig den Kalk sehr gut entfernen. Essig neutralisiert den hohen ph Wert von Kalk, desinfiziert, konserviert und reinigt. Diese Balken konnten keine Patina anlegen, weil sie unter dem Putz verdeckt waren. Das heisst nach dieser Reinigung wirkten sie nicht «wohnlich» genug. Deshalb haben wir sie zusätzlich mit einer sanften Schmierseife behandelt. Die Oberflächen erhielten dadurch einen gepflegten, genährten Charakter mit einem ganz leichten Glanz. Schmierseifen wirken rückfettend und pflegend. Auch hier haben wir Pigmente beigegeben um die Oberflächen des Holzes leicht zu egalisieren.
Beispiel 3
Bei den Balken und Türen im Keller hat der höher dossierte Essig ausgereicht. Die alten Mauern wurden sandgestrahlt und kommen nun neben dem frisch gereinigten und genährten Holzwerk wunderbar zur Geltung. Die ganz alten Türen haben wir mit Schmierseife behandelt um die Einheit abzurunden. Erstaunlich ist, dass jetzt der ganze Keller alles sehr gepflegt und klar erscheint.
Beispiel 4
Die Wandverkleidungen, Türen und Möbel des 14 Zimmer grossen Wohnhauses mit einem Ursprungsdatum aus dem 1600 Jh. wurden komplett demontiert und eingelagert. Das historische Holzwerk wird in der Schreiner Werkstatt gereinigt, neu formatiert, restauriert und wieder eingebaut. Die Stube im EG ist historische gesehen der interessanteste Raum. Diese Oberflächen an Täfer und Büffet, werden von der internen Restauratorin aufgefrischt.
Die Bemusterung für die Reinigung war auch hier ein wichtiger Bestandteil um an das gewünschte Ziel zu kommen. Die Wohnungen werden von der Gemeinde vermietet und deshalb sollten die Oberflächen eine einfache und einheitliche Pflegemöglichkeit erhalten. Das Holz war teilweise sehr dunkel und richtig schmutzig. Ein paar Zimmer waren mit Russ getränkt und einige Balken und Bretter mit Sumpfkalk gestrichen. Alte Tapeten und Zeitungen haben wir vielerorts abgelöst. Die Spalten der gewandeten Wände warnen noch mit Moos zugestopft.
Nach umfassenden Test und Proben landeten wir bei der Reinigung beim unbehandeltem Holz mit Essig, natürlich in Demeter Qualität.
Diese Aufträge haben wir für die werkstatt95.ch ausgeführt und danken herzlich für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Haben sie Fragen? Wir beraten sie gerne.
Urs Halter / echt-farbe.ch / Okt. 2023
Firmenkulturen sicht- und erlebbar gestalten
Was ist eine Firmenkultur
Eine Firmenkultur ist die Art und Weise, wie Menschen in einem Unternehmen miteinander umgehen und wie Entscheidungen getroffen werden. Sie hinterlässt eine einzigartige Spur durch Rituale, Umgangsformen, zwischenmenschliche Muster und die Stimmung in Räumen. Diese Kultur beeinflusst Absichten bei der Wahl von Standort, Architektur, Möbeln, Kunst und anderen materiellen Aspekten – also all das, was sich in der Materie manifestiert und Prägungen im Arbeitsalltag hinterlässt.
Wie sind Firmenkulturen erkennbar
Es sind oft subtile Anhaltspunkte, Einzigartigkeiten oder ein Gefühl von Etwas was nur im Äther vorhanden ist. Manchmal ist es etwas was gewandelt werden will. Etwas das gesehen werden möchte oder Etwas was aus dem Bedürfnis oder Ziel des Kunden entsteht. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen aufeinander.
Spezialisierung
Als Farb- und Lebensraumgestalter arbeite ich häufig in Übergangsphasen und wirke in unterschiedlichen räumlichen Umgebungen vor Ort, wenn Veränderungen ins Neue anstehen: Generationenwechsel, Geschäftsübergaben, Pensionierungen, Wachstum, Reduktion, Umzüge, Changemanagement usw. Dank jahrelanger Praxis habe ich meine Sinne und Wahrnehmung für dieses Thema geschärft und kontinuierlich weiterentwickelt.
Was geschieht, wenn ein Kult entsteht
Wenn Firmen, Institutionen und Gebäude sich um ihre vorhandenen Ressourcen kümmern und daraus etwas Einzigartiges schaffen, entsteht ein Kult. Wenn dieser Kult echt, sympathisch und einzigartig ist, kann er Menschen magisch anziehen, weil sie sich wohlfühlen und stolz sind, dabei zu sein. Alle Menschen lassen sich gerne von einzigartigen Orten, Räumen und Visionen berühren und schätzen das Zugehörigkeitsgefühl.
Wie können Firmenkulturen sicht- und erlebbar gemacht werden
Über die Jahre habe ich ein System entwickelt, um in kurzer Zeit essenzielle Informationen zu sammeln. Bedürfnisse, Stärken, Schwächen, Einzigartigkeiten und Visionen liegen vor uns. In einem kreativen Prozess werden viele Ebenen miteinander verknüpft, um sichtbar zu machen, was daraus entstehen will. Unsere Konzepte sind stets auf den Ort, die jeweilige Lebenssituation und individuelle Merkmale abgestimmt. Auf Basis einer gemeinsamen Philosophie bzw. eines
Kompasses lässt sich ein ganzheitliches Gestaltungskonzept erarbeiten. Ein gemeinsamer Kompass ist nicht nur in Krisenzeiten hilfreich, sondern kann u. a. im Marketing, in der Führung oder bei kreativen internen Prozessen angewendet werden.
Philosophie bedeutet: Schauen, aus dem Gesamten, die Erkenntnis daraus, erwachen
Es geht um die Suche nach der Wahrheit und das Selbstverständliche von Grund auf in Frage zu stellen. Beim Philosophieren sind Diskussionen, Argumente und Debatten entscheidend sowie die Offenheit für Fragen, Kritik und andere Meinungen. Die Methode des hartnäckigen Fragens von Sokrates kann u.a. hilfreich sein. Es gehören also mindestens zwei dazu. Die Philosophie ist der weibliche Vorgang und die Herangehensweise an ein Projekt, wir befinden uns im Übergang von Yin ins Yang, vom Tag in die Nacht oder vom Geist in die Materie.
Wir streben im Team-Prozess ein übergeordnetes Thema an.
Das kann ein Kurzbegriff, Stichwort, ein Wort, ein Satz, ein Thema, ein Schauplatz, eine Bühne, ein Lied, ein Gedicht, nach einem Menschen sein.
Hier einige Beispiele: im Gastro: nährende Begegnungen, Uhren- und Schmuckgeschäft: Schöne Zeit, Schreinerei: eigner Stil aus Tradition und Moderne leben und erschaffen. Schule: jung und reif, Coiffeur: Regional & Temporeich, Versicherung: vertrauensvolles Miteinander, Handelsregisteramt: Marktplatz, Kinderärzte: getragen sein, Start Up: Visionen und Ideen erden und entwickeln, Rehaklinik: vonErgebnisorientiert zu Erlebnisorientiert, Chefbüro: You can`t stop the wave, bat you can learn to surf
«Kreativität ist viele Ebenen zu verbinden!» Steve Jobs
Von der Idee in Materie
Nun geht es darum die Themen aus der philosophischen Ebene in die Symbol- Ebene zu übersetzen um dann diese schrittweise in die Materie zu bringen. Kreativität im Verbinden ist gefragt: Firmenpositionierung, Produkte, vorhandene Bausubstanz, Einzigartigkeiten, Proportionen, Materialien, Polaritäten, Farben, Strukturen, unterschiedlichen Persönlichkeiten – und vor allem die gewünschte Stimmung sicht- und erlebbar machen.
Diese Arbeit geht weit über den Beruf des Malers und Farbgestalter mit seinen präzisen Farbnuancen, stimmigen Farbkombinationen und Formenspielen hinaus. Es ist eine Mischung aus Farbpsychologie, Künstler, Designer, Bühnengestalter,
Szenograf, Möbelberater und bewusstem Handwerker. Selbstverständlich sind natürliche Baumaterialen sowie ganzheitliche und spirituelle Ansätze integriert. Grenzen lösen sich auf. Ideen wollen ungehindert fliessen. Die symbolische Bilderwelt will gekonnt materialisiert werden.
So können zum Beispiel
Stagnierende Raumqualitäten mit Farben vitalisiert werden
Eine ungenutzte Zone in einem Gebäude in eine Stärke verwandelt werden
Beliebte Begegnungsorte beleben das Betriebsklima als Ausgleich zur digitalen Welt
In sehr aktiven Aussenwelten erhalten Rückzugsorte einen grösseren Stellen-wert. z.B: ein Raum ohne Fenster bewusst mit den Qualitäten einer Höhle gestalten um den Rückzug als Stärke zu nutzen
Ein leerer Liftschacht wird für eine Bibliothek und als Pausenort genutzt
Die Oberflächen alter Bausubstanzen oder Möbel können oft mit wenig Aufwand nachhaltig und einzigartig gewandelt werden
Intuitive Signalisation bringt Ruhe und klare Strukturen in den Berufsalltag
Was passiert mit dem Organismus der Firma
Wenn Firmen ihre Firmenkultur erkennen und bewusst in diese investieren so bleiben die bestehenden Mitarbeiter im Team, neue ziehen automatisch nach und die Marke der Firma gewinnt Aufmerksamkeit – getragen von gesundem Stolz der Mitarbeiter und Kunde. Das senkt den Bedarf an Stellenanzeigen und reduziert die Einarbeitungszeit. Die Leistung jedes Einzelnen wird durch Wertschätzung aktiviert. Die Arbeitsprozesse werden dynamischer und kreativer. Führung wird flacher, der gesunde Stolz der Mitarbeiter steigert den Ertrag auf allen Ebenen. Elan und Esprit, Freude, und Zufriedenheit sind im Unternehmen spürbar. Aus dem Prozess, können Leitbilder angepasst werden oder der Entscheid rund um das Logo Thema mehr Klarheit erhalten.
Weshalb macht eine gemeinsame Philosophie/Kompass Sinn
Teambildungsförderlich
alle ziehen am selben «roten Faden»
gemeinsamer Kurs ist festgelegt, Dient als Kompass
noch nicht in der Materie, man öffnet sich, Funken springen
Klarheit und Fokussierung im Prozess
Potentiale erhalten Raum
Den Spirit für ein Projekt wecken, entwickeln und manifestieren
Firmenkulturen erlebbar und sichtbar machen
viele Bedürfnisse und Wünsche am Objekt vereinen
Es entstehen «beseelte» Gestaltungen und Projekte mit bleibendem Esprit
Die Philosophie / Kompass kann im Marketing wunderbar verwendet werden
Ideen und Anregungen haben im Prozess bis am Schluss und darüber hinaus Platz
Es ist gewünscht, dass die Gestaltung permanent weiterentwickelt werden können, denn die Natur ist nie im Stillstand
Wenn Firmenkulturen umziehen
Durch unsere fundierten Analysen und gezielten Gestaltungstechniken schaffen wir es, Firmenkulturen umzuziehen, am neuen Standort zu verankern und gleichzeitig in die gewünschte Richtung zu transformieren. Der Umzug bietet eine wertvolle Gelegenheit, die Firmenkultur im Wandel weiterzuentwickeln und sich am neuen Ort frisch und zukunftsorientiert zu positionieren.
Falls Sie das Thema anspricht bin ich gerne für Fragen da und freue mich über Interesse.
Urs Halter echt-farbe.ch Jan. 2026